ÜBERSICHT pdUK


  Die pauschaldotierte Unterstützungskasse (pdUK)
-  als   ältester und bewährtester   Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung  -
jetzt mit allen Vorteilen auch für klein- und mittelständige Unternehmen nutzbar!


Allgemeines:

Die pauschaldotierte Unterstützungskasse (pdUK) ist ein banken- und versicherungsfreier Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung mit vielen Vorteilen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Bei diesem Betriebsrentensystem stehen die von den Einzahlern - Arbeitgebern und/oder Arbeitnehmern - geleisteten, monetären Vorsorgeaufwendungen den Unternehmen zu 100 Prozent für betriebliche Investitionen oder als Ersatz von Bankendarlehen zur Verfügung. Erst mit Beginn der Auszahlung von Versorgungsleistungen an die Leistungsempfänger in Form einer Rente oder Kapitalabfindung fließen Gelder aus dem Unternehmen ab.

Was ist eine Unterstützungskasse?

Eine Unterstützungskasse ist als soziale Einrichtung eine steuerbefreite, rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung. Die Steuerfreiheit wird durch den Zweck der betrieblichen Altersversorgung gerechtfertigt. Das durch Zuwendungen angesammelte Kassenvermögen ist vom Unternehmensvermögen zum Zwecke des Insolvenzschutzes ein klar abgetrenntes Sondervermögen.

Funktionsweise:

Das Unternehmen erteilt auf Grundlage des Gesetzes zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung (Betriebsrentengesetz - BetrAVG) unter Inanspruchnahme des Durchführungsweges pauschaldotierte Unterstützungskasse (pdUK) Zusagen an seine Mitarbeiter. Die Ausfinanzierung dieser Zusagen kann sowohl über den Arbeitnehmer, den Arbeitgeber oder als Kombifinanzierung über beide erfolgen.

Zuwendungen des Arbeitnehmers können sein:

Auf Grundlage des Gesetzes zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung hat jeder Arbeitnehmer die Möglichkeit einen Teil seiner Bruttobezüge (jährlich max. 4 % der Beitragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung) steuer- und sozialabgabenfrei zum Aufbau seiner Altersvorsorge zu nutzen.

Auszug 1a BetrAVG - Anspruch auf betriebliche Altersversorgung durch Entgeltumwandlung
"Der Arbeitnehmer kann vom Arbeitgeber verlangen, dass von seinen künftigen Entgeltansprüchen bis zu 4 vom Hundert der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung durch Entgeltumwandlung für seine betriebliche Altersversorgung verwendet werden."

Beispiele sind:
- Entgeltumwandlung aus Bruttolohn als monatliche Zahlungen
- Sonderzahlungen wie Überstunden, Tantiemen oder Leistungsprämien
- steuer- und sozialabgabenfreie Umwidmung der vermögenswirksamen Leistungen

Zuwendungen des Arbeitgebers können sein:

- prozentuale Zulage zur Entgeltumwandlung
- Zinszahlungen auf Entgeltumwandlung und/oder Arbeitgeberzulage
- Einmal- und Sonderzahlungen (z.B. Gewinnbeteiligung)

Während der Ansparphase hat das Unternehmen die Möglichkeit, alle Zuwendungen im Unternehmen zu reinvestieren oder anderweitig zum Kapitalaufbau zu nutzen, um so die erteilten Zusagen bis zur Fälligkeit auszufinanzieren. Zusätzlich können zum Aufbau eines Reservepolsters 20 % der gesamten Zusagesummen oder maximal 2 Jahresrenten im Voraus als Sonderzahlungen über maximal 8 Jahre verteilt an die Unterstützungskasse gezahlt werden. Diese Dotierungen sind Sonderzahlungen und stellen wiederum steuerlich voll abzugsfähige Betriebsausgaben dar. Alle Einnahmen der Unterstützungskasse außer gewerbliche sind steuerfrei.

Vorteile für das Unternehmen:

- zusätzliche Liquidität durch Steuervorteile, Entgeltumwandlung, Dotierungen
   und Zinszahlungen an die Unterstützungskasse
- Versicherungs- und Bankenunabhängigkeit machen die pdUK zu einem jederzeit berechenbaren
   Kosten- und Leistungsfaktor
- empfohlene Mitarbeiterbeteiligung ist der beste und einfachste Weg der Mitarbeiterbindung und
   Mitarbeitermotivation
- Steigerung der Attraktivität des Unternehmens für neue Mitarbeiter
- sicherheitenfreie Darlehen für Unternehmer und Unternehmen
- bilanzneutrale Bildung von Reservepolstern
- Fluktationsgewinne

Vorteile für den Arbeitnehmer:

- 100 % der Gehaltsumwandlung fließen in die Altersvorsorge
   (bei Versicherungslösungen nur etwa 80 % des Sparbetrages)
- tendenziell höhere Garantieverzinsung als bei Versicherungen
- i. d. R. Förderung über finanzielle Zuwendungen durch den Arbeitgeber
- flexible Umwandlung (monatlich, jährlich und einmalig)
- Problemlose Unterbrechung z.B. bei Schwangerschaft, Krankheit oder finanzieller Schieflage
- hundertprozentige Auszahlungsgarantie durch Pensionssicherungsverein ab dem ersten Euro
- Beiträge sind Hartz IV- und Insolvenzsicher

Der entscheidende Vorteil für Unternehmen:

Unterstützungskassen unterliegen nicht wie Pensionskassen oder Pensionsfonds der Versicherungsaufsicht und können somit ihr Kassenvermögen den Trägerunternehmen als Darlehen vollständig wieder zur Verfügung stellen. Die an die Kasse zu zahlenden Zinsleistungen stellen auf der betrieblichen Seite steuerlich abzugsfähige Betriebsausgaben dar und erhöhen auf der Kassenseite als steuerfreie Einnahmen das Kassenvermögen. Die Höhe des Zinssatzes kann in bestimmten Grenzen
der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens angepasst werden.

Absicherung der Leistungen:

Alle Zuwendungen und zugesagten Leistungen sind über den Pensionssicherungsverein (PSV) abgesichert. Dabei sind die Leistungen der Arbeitnehmer sofort unverfallbar, die Leistungen der Arbeitgeber wie vom Gesetzgeber festgesetzt, nach 5 Jahren Betriebszugehörigkeit des Arbeitnehmers. Der Pensionssicherungsverein ist ein umlagefinanziertes System mit derzeit rund 90.000 Mitgliedsunternehmen und über 10 Mio. Versicherten.

Weiteres Informationsmaterial zum Download:

Mitarbeiterbindung und Liquidität (PDF-Datei, 105 kb)
Leistung und Outsourcing (PDF-Datei, 94 kb)
Zahlungsströme (PDF-Datei, 149 kb)
Funktionsprinzip (PDF-Datei, 123 kb)